Das Buch behandelt hauptsächlich die Geschichte des Trainings mit Pferden und geht dabei im Besonderen auf die in den 70ern enstandene Methode des Natural Horsemanship ein, daher auch “Revolution”.
Die Autoren sind Robert M. Miller der inzwischen über 80 sein müsste und vom Anfang der NHS an dabei war und Rick Lamb, wobei Rick Lamb hauptsächlich für den geschichtlichen Teil zuständig war.
Das Buch besteht aus drei Teilen. Teil Eins behandelt Natural Horsemanship, die Methoden und Trainer. Teil Zwei behandelt die Geschichte des Horsemanship, beginnend mit zwei Griechen: Simon von Athen und dem bekannteren Xenophon. Im dritten Teil geht es um Randthemen von NHS, wie z.B. Fohlenerziehung, Hufpflege, Ernährung. Im letzten Abschnitt dieses Kapitels wird betont, daß NHS nicht nur eine Weise des Umgangs mit Pferden ist, sondern auch der Persöhnlichkeitsentwicklung dient, da NHS vom Menschen verlangt, sein Raubtierverhalten zu unterdrücken und dem Pferd und der Umwelt mehr Aufmerksamkeit zu schenken (Empathie). In Robert Millers Folgebuch “Natural Horsemanship Explained” berichtet er zur Verdeutlichung dieses Raubtierverhaltens, von männlichen älteren Schimpansen (Dr. Miller ist Tierarzt), die beängstigend aggresiv sein können. In diesem zweiten Buch geht Robert Miller genauer auf Methoden im NHS ein.
“The Revolution in Horsemanship” ist sehr informativ, unterhaltsam und sicher das einzige Buch mit dem man sich einen derartigen Überblick über NHS verschaffen kann. Es hat mir Appetit gemacht mich mehr mit der Geschichte des Horsemanship zu beschäftigen. Wer sich sich für NHS interessiert “muss” es lesen.

